Wassersport





Zum Wasser habe ich eine große Affinität. Vielleicht liegt es daran, dass meine Eltern mit mir im Embryonalstadium eine Paddel-Wanderfahrt auf der Weser unternommen haben. Der Drang zum Wasser war so ausgeprägt, dass mein älterer Bruder mich vor dem Ertrinken retten musste. Auch das hielt mich nicht davon ab, als Jugendlicher beim Rudern meine Kräfte zu messen und später zum Paddeln zu wechseln.

Navigo, ergo sum


  

Kanu

Die Kanugesellschaft Stuttgart ist seit 1976 mein Heimathafen. Hier haben meine Familie und ich viele Freunde gefunden, mit denen wir abwechslungsreiche Touren auf vielen Flüssen und Bächen erleben konnten.

Dass Paddeln als Familiensport vererbt wird, sehe ich heute an meinen  Enkeln. Im Kanu Verein Nürnberg eifern die jüngsten Enkel ihrem Papa nach und stürzen sich mit Begeisterung in das feuchte Element. 











 






















Segeln

Zum Segeln kam ich erst in fortgeschrittenem Alter. Was nicht heißen soll, dass Segeln ein Alte-Herren-Sport ist. Knut Redmann aus Magdeburg hat mich zu Touren auf die Ostsee mitgenommen, wo ich als Hilfsmatrose gut in der Crew integriert war.

Mein Kontakt zu Knut Redmann geht auf das Jahr 1971 zurück, als er mich wegen meiner ersten Arbeit über elektrophysiologische Messungen an Zellkulturen anschrieb. Magdeburg lag damals in einem fernen Land. Er durfte die DDR nicht in Richtung Westen verlassen und so trafen wir uns erstmals zum ungestörten Gedankenaustausch in Polen, später auch in der DDR. Damals konnte man nur darüber spekulieren, wo wir als Rentner im Westen etwas gemeinsam anstellen konnten, umso schöner, dass wir schon vor dem Ruhestand gemeinsam im Osten Deutschlands in See stechen konnten.






















Mit Stephan Nußberger, meinem Nachfolger an der Universität Stuttgart, bin ich im Frühjahr 2012 in der Bretagne gesegelt. Die Biskaya war meist friedlich zu uns, so dass wir abwechslungsreiche Törns segeln konnten.






Rudern

Während meiner Rudererkarriere habe ich meist mit Rudolf Schader trainiert und Rennen gerudert. Das liegt schon so lange zurück, dass es davon nur Schwarz-Weiß-Bilder gibt.

Wir sind für die Frankfurter Rudergesellschaft Germaniaund für den Ruder-Club Nassovia Höchstin vielen Bootsklassen an den Start gegangen.

Auf Wanderfahrten konnten wir noch auf langen Flößen Rast machen, wie auf dem Bild aus einer Mainschleuse zu sehen ist.

Viel Training und wenig Studium waren keine guten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Universitätsabschluss. Daher machte ich nach dem Vordiplom Schluss mit dem Rudern auf vielen Regattaplätzen.

Kajak- und Canadierfahren macht ebenso Spaß, insbesondere wenn die ganze Familie mit eingebunden ist.